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Eine Serie von Kurzfilmen zwischen zwei und sechs Minuten, die im Rahmen der Schauspielausbildung von den Studierenden der tiroler schauspieschule innsbruck im Schuljahr 2016/2017 umgesetzt wurden. Von der Grundidee, dem Anliegen, was uns bewegt und berührt, bis hin zum Drehbuch, Coaching und der filmischen Umsetzung, stand die Vermittlung von Basiswissen und die Prozessarbeit im Vordergrund.  Die Studierenden konnten somit ihre ersten Versuche starten, sich in den unterschiedlichen Rollen als AutorIn, RegisseurIn und SchauspielerIn zu erproben.
 Ein wertvoller Lernprozess über die Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzbarkeit von eigenen Ideen, Emotionen und Träumen, die wahr werden.

PEXIT

Eine Vorgeschichte, eine Erkenntnis, eine Entscheidung...
Die Umkehr: vom Jäger- zum Gejagtem
Pexit, der Versuch persönliche und öffentliche Probleme in eine Geschichte zu transformieren.
Und was steht am Ende?
Hoffnung!?

AU FOND

Wie der Titel "Au Fond... Im Innern" schon andeutet, geht es um Gefühle und subjektive Empfindungen in bestimmten Situationen. In Anlehnung an das Theaterstück "Geschlossene Gesellschaft" von Jean-Paul Sartre und davon inspiriert. Eine Beschäftigung mit fragwürdigem Verhalten.
Eine Hommage an alle introvertierten Menschen, Einzelgänger und Misstrauische, denen solche oder ähnliche Situationen und die damit verbundenen Emotionen nicht unbekannt sind, oder die vielleicht sogar unter Sozialphobie leiden. Persönliche Erfahrungen inklusive.

DAS INTERVIEW

"Reaktionen. Worte. Momentaufnahmen. Was sagen wir, wenn wir eigentlich nichts sagen wollen. Was geben wir über uns preis, in allem, was wir tun?"

FREI

In einer Gesellschaft wo Emotionen und Individualität nicht erlaubt sind, dürfen Menschen nur mit einer Maske in die Öffentlichkeit. 
Ein Paar will aussteigen aus dieser Gesellschaft und hofft darauf,
dass sie nicht allein sind.

Masken: Katarina Csanyiova

DAS TIEFE HEIM

Im Kurzfilm treten wir in die Tiefe einer Person ein, mit der ich vor einiger Zeit einen schweren Konflikt hatte. Mit mir selbst. In diesem abstrakten Film sieht man, was im Innern einer Person vorgeht, die langsam aber sicher mit sich selbst zu kollidieren beginnt. Das Anliegen ist innere Kämpfe in eine äußere Form zu bringen, damit der Mensch aufhört vor sich selbst wegzulaufen und immer mehr zu sich selbst findet und ankommt bei sich.

I WANT TO BREAK FREE

Der Film ist inspiriert vom Lied „I want to break free“ von Queen und es geht darum, ein Gegenbild zu gängigen Rollenzuschreibungen zu zeigen, insbesondere in Bezug auf Geschlecht und Klassenverhältnisse. Eine Aufforderung aufzuhören,
in Kategorien wie normal - unnormal zu denken, um dadurch unser Sprechen und Handeln ändern zu können

HENRIETTE DIE MARIONETTE

„Der Mensch denkt, doch Gott lenkt“ ist ein bekanntes Zitat. Ist das Leben wirklich, so selbstbestimmt wie man denkt, denn oft kommt es ganz anders?! Vielleicht gibt es den freien Willen, wie man ihn landläufig versteht ja gar nicht. Und in Wirklichkeit ist alles ein Marionettenspiel.

B WIE ANTI

Menschen haben Angst vor Dingen, die sie nicht verstehen.
Die Idee für den Kurzfilm kam aus einem spontanem Impuls heraus. In meiner Zeit in der tiroler schauspielschule innsbruck lernte ich den Spagat.
Egal wie, es musste in meinem Film ein Spagat vorkommen.
Das war der Ausgangspunkt der Geschichte.
Die Handlung entstand quasi Drumherum – eine Idee nach der anderen wurde mit eingebaut.

GRINGO TONTO

Der Kurzfilm zeigt die „Schwierigkeiten" der Selbst- und Fremdidentifikation als Kind von Eltern mit sichtbar verschiedenen Nationalitäten. Das Wort „Mischling“ klingt eher nach einem Hund und die Auswahl an Synonymen eher bescheiden und enttäuschend: Mulatte, Mocca-Näschen, Afro-Europäerin, mixed race…
Ist nicht gerade zufriedenstellend, deswegen bezeichne sich die Autorin bis auf weiteres als „Austro-Dominikanerin“

HOW TINDER KILLS LOVE

How Tinder kills Love handelt vom flachen Geist moderner Romantik.
Von der vergeblichen Suche nach Wahrhaftigkeit im Netz der Illusionen. Im schnellen Beat unserer Zeit sind Soziale Medien selbst im Liebesleben nicht mehr wegzudenken. Wie "nice" ist das denn?

LONEPHONE

In diesem Kurzfilm wird, auf eine humorvolle Art und Weise gezeigt, wie sich die Menschen, in der heutigen Gesellschaft, immer mehr von ihren Mitmenschen und ihrer Umgebung abschotten und in eine digitale Welt abtauchen.

HÜGELLAND

Selbst im wohlwollenden Miteinander gibt es Meinungsverschiedenheiten — die eine will,
die andere nicht.
Ein Dritter beobachtet das Liebespaar von der Theke aus. Ob, der Mann auch seine Finger mit im Spiel hat?

WINGS

Bei Wings geht es darum sich wiederbeleben zu lassen, wenn man es am nötigsten hat, um dann „abheben“ zu können.

Szenenbilder

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